Recht & Grundlagen

BTHG erklärt: Was das Bundesteilhabegesetz für BeWo-Anbieter bedeutet

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) hat die Eingliederungshilfe in Deutschland grundlegend neu geregelt. Für Anbieter von ambulant betreutem Wohnen und Assistenzleistungen brachte es wichtige Veränderungen in Struktur und Abrechnung.

Was ist das BTHG?

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) wurde 2016 verabschiedet und trat in mehreren Stufen in Kraft. Es reformierte das Recht der Eingliederungshilfe und überführte es aus dem SGB XII in das neue SGB IX (Neuntes Sozialgesetzbuch). Ziel ist die stärkere Ausrichtung an den individuellen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen.

Die wichtigste Änderung: Trennung von Fachleistung und existenzsichernden Leistungen

Eine zentrale Neuerung des BTHG ist die Trennung der Eingliederungshilfe-Leistungen von den Leistungen zur Existenzsicherung (Unterkunft, Lebensunterhalt). Diese waren zuvor oft in pauschalen Heimsätzen gebündelt.

Für BeWo-Anbieter bedeutet das: Die ambulante Fachleistung wird separat abgerechnet und dokumentiert. Das erhöht die Anforderungen an Leistungserfassung und Dokumentation.

Auswirkungen auf die Dokumentation

BeWo-Anbieter müssen erbrachte Assistenzleistungen (QA und UA) genau erfassen und dokumentieren, da sie die Grundlage für die Vergütung durch Kostenträger bilden. Die Einführung des Gesamtplanverfahrens verlangt individuelle Bedarfsermittlung und entsprechende Leistungsnachweise.

Wie hilft bewo-app BTHG-konform zu dokumentieren?

bewo-app unterstützt BeWo-Anbieter bei der strukturierten Dokumentation nach BTHG: Leistungen werden getrennt nach QA und UA erfasst, Fachleistungsstunden werden pro Klient verwaltet und Leistungsnachweise werden für Kostenträger aufbereitet.

BTHG-konforme Dokumentation mit bewo-app

bewo-app hilft kleinen und mittelgroßen Anbietern, QA- und UA-Leistungen digital zu erfassen, Budgets zu überwachen und Leistungsnachweise für die Abrechnung vorzubereiten.

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